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Neu! Bosch Classic Produktbroschüre

Produktbroschüre

Bosch Classic hat eine neue Produktbroschüre aufgelegt. Sie zeigt einen Querschnitt durch die lieferbaren Bosch-Ersatzeile für klassische Fahrzeuge - vom Motor über Karosserie, Fahrwerk bis hin zu Serviceteilen. Recherche und Produktsuche werden genauso erklärt wie verschiedene Dienstleistungen für Young- und Oldtimer.

Bosch Classic zeigt in dieser Broschüre, wie viel das traditionsreiche Unternehmen heute noch dafür tut, um historische Fahrzeuge auch in Zukunft auf der Straße erleben zu können.

Viel Spaß beim Lesen!

Download der Broschüre als PDF (PDF, 5,9 MB)


Die historische Pinselschrift

Bosch Pinselschrift

Bosch-Schriftzug in Pinselschrift

Erstmals verwendet bzw. vorgestellt wurde derer Bosch Schriftzug in Pinselschrift im Jahr 1921, als das Unternehmen die neue Schutzmarke „Anker im Kreis“ und die neue Wortmarke „ROBERT BOSCH“ zur Kennzeichnung aller Erzeugnisse einführte. Im Bosch-Zünder wird dies folgendermaßen begründet: „Wir sahen uns genötigt, auf diese neuen Bezeichnungen überzugehen, um unsern Kunden sichere Gewähr dafür zu geben, daß sie auch wirklich unsere echten Stuttgarter Bosch-Erzeugnisse erhalten zum Unterschied von minderwertigen Nachahmungen, erzeugt von ausländischen Fabriken, die sich im Krieg das Recht genommen, unsre alten Bezeichnungen zu führen.“ (BZ 1922/6, S. 136)

Die Werbeabteilung bekam die Aufgabe, die neue Bild- und Wortmarke in möglichst weitem Umfang bekannt zu machen und setzte dafür verschiedene Werbemittel – Anzeigen, Plakate, Briefbeilagen usw. – ein. Anzeigen in Zeitungen wurden ab September 1921 geschaltet, der Entwurf zu diesen Anzeigen stammte vom bekannten Plakatkünstler Lucian Bernhard.

Die Anzeige zeigt „das Wort „Bosch“ in einer eigenartig erhaben wirkenden Schrift auf dem Rahmen, der die Text- und Bildmarkeneinfassung bildet“ (BZ 1922/6, S. 137) – damit ist der neue Pinselschrift-Schriftzug in der Welt. In allen wichtigen nationalen und internationalen Fach- und Tageszeitungen wurde die Anzeige millionenfach und in dreizehn Sprachen geschaltet, damit wurde „der Name Robert Bosch überall wieder in Erinnerung gebracht“. (BZ 1922/6, S. 137)

Die eigentliche Geburtsstunde des Bosch-Pinselschriftzugs liegt noch einige Jahre früher. 1913 kam das „Bosch-Licht“ (mit Lichtmaschine, Batterie, Scheinwerfer und Regler) auf den Markt, und Lucian Bernhard entwarf im selben Jahr das zugehörige Werbeplakat.

Dieser „Bosch“ Schriftzug sollte, so im Bosch-Zünder 1922 festgehalten, „in Zukunft das Merkmal jeder Bosch-Werbeäußerung bilden.“ (BZ 1922/6, S. 137)

So wurde „Bosch“ in Pinselschrift in den folgenden Jahren auf vielfältigste Art und Weise eingesetzt – als Aufschriften auf Bosch-Verkaufshäusern und sonstigen Gebäuden, auf Fahrzeugen, auf Bannern, als Bestandteil des weltweiten Bosch-Dienst-Zeichens sowie in Werbedrucksachen.

Nach 1950 trat dann der stets parallel verwendete Schriftzug in Blockschrift in den Vordergrund, der die Pinselschrift bis Mitte der 1950er Jahre ganz ablöste.

(vgl. Normen N41 1950/1953, 1 042 010)

 
 

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